STUDIE
Zukunftsfähige Personalmodelle im Gesundheitswesen.
Wenn der Personalmangel zum Systemrisiko wird.
46.000 unbesetzte Stellen, rund 4,5 Milliarden Euro jährlich für Leiharbeit und eine hohe Abwanderungsquote internationaler Fachkräfte – das Gesundheitswesen im DACH-Raum steht vor einer der größten Personalherausforderungen seiner Geschichte.
Die bisherigen Personalmodelle stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Demografischer Wandel, steigende Versorgungsbedarfe und strukturelle Engpässe in der Ausbildung führen dazu, dass die Lücke zwischen Bedarf und verfügbaren Fachkräften weiter wächst. Kurzfristige Lösungen wie Leiharbeit können akute Engpässe zwar abfedern, bieten jedoch keine nachhaltige Perspektive.
Auch die internationale Rekrutierung allein löst das Problem nicht: Etwa jede zweite internationale Pflegekraft verlässt das System wieder. Gründe sind häufig komplexe Anerkennungsverfahren, Integrationshürden und fehlende langfristige Bindungsstrategien.
Ein Blick nach Skandinavien zeigt mögliche Alternativen. Dort ist die Pflege deutlich stärker akademisiert – rund 35 % der Pflegekräfte verfügen über einen akademischen Abschluss, während der Anteil in Deutschland bei etwa 2 % liegt. Höhere Qualifikation, klarere Karrierewege und bessere Integration internationaler Fachkräfte tragen dort zu stabileren Personalsystemen bei.
Diese Studie analysiert, warum die Personallücke im DACH-Raum wächst und welche Strategien tatsächlich funktionieren – von effizienteren Anerkennungsverfahren über Integrationsprogramme bis hin zu nachhaltigen Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung.
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*Datengrundlage: 127 Einrichtungen, 8 Ländervergleiche, 15 Praxismodelle*